Kefir selber machen: Anleitung in 5 einfachen Schritten

Kefir selber machen: Anleitung in 5 einfachen Schritten

Zum Einstieg in das Thema Fermentation bietet sich als erstes an den Kefir selber zu machen. Die Herstellung des Milchkefirs zeigt dir schnell und effektiv wie Fermentation funktioniert. Du hast dein erstes Erfolgserlebnis in Form von köstlichem probiotischem Milchkefir bereits nach maximal 2 Tagen und siehst deinen Kefirknollen beim Wachsen zu.

Kefir selber machen - für Anfänger und Fortgeschrittene

Auch wenn man als Neuling hier erst mal etwas skeptisch vor der optisch veränderten Milch steht, kannst du dir sicher sein, dass es Kefir ist, den du ohne Bedenken trinken kannst. Bis du ein richtiger Profi wirst vergehen nur wenige Wochen und deine Kefirzucht wird dir ans Herz wachsen wie ein kleines Haustier. Und was machen wir im Urlaub? Keine Sorge, auch solche Probleme werden wir in diesem Artikel lösen.

Welche Milch ist die Beste?

Beim Thema Milch kannst du nicht viel falsch machen. Wir empfehlen allerdings mit H-Milch anzufangen, damit du ein Ausgansprodukt hast, was nicht schnell umkippen kann. Der Fettgehalt spielt eine untergeordnete Rolle, wobei der eine oder andere Kefirproduzent auf die Vollfettvariante schwört, können wir ohne Bedenken die 3,5% oder auch 1,5% Variante wählen. Die Knollen werden hier eventuell etwas kleiner, aber das schadet dem Milchkefir als Getränk überhaupt nicht.

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Was ist Kefir?

Willst du guten Kefir selber machen, wird es dir helfen erst
mal zu verstehen was Kefir überhaupt ist, bevor wir mit der Anleitung für die
Herstellung weiter machen. Du kennst wahrscheinlich aus dem Supermarkt die
säuerlich schmeckende angedickte Milch aus dem Kühlregal. Diese kommt unseren
Kefir recht nahe, allerdings besteht selbstgemachter Kefir neben der Mich aus
unzähligen Probiotika und Milchsäurebakterien
, die dir helfen deine Verdauung
in Schwung zu bringen und dein Immunsystem zu stärken. In kürze ist es so, dass
die Mikroorganismen den Milchzucker, oder Laktose verstoffwechseln und sich
dabei vermehren. Dabei entsteht auch ein wenig Kohlensäure, die dem Getränk ein
wenig Spritz verleihen. Den Kefir kann man in unzähligen Rezepten je nach
Geschmack weiterverarbeiten.

Die Kefirknollen

Kefirknollen werden auch tibetanischer oder kaukasischer
Kefirpilz genannt
. "Kefirpilz" ist allerdings wissenschaftlich nicht korrekt, da
es sich dabei um Mikroorganismen und Hefen handelt und nicht um einen Pilz. Wir
mögen den Begriff Kefirkultur. Die Kefirknollen beinhalten die Mikroorganismen,
die du für dein Kefir-Getränk benötigst. Zum Anfang wirst du nicht mehr als
einen Esslöffel der Kefirknollen benötigen, um ein sehr gutes Ergebnis zu
erzielen. Die Kefirknollen fühlen sich zwischen den Fingern wie ein
Gummigemisch an
, dass aus Eiweiß, Kefiran und Milchfett besteht. Also wird der
Fettgehalt deiner Milch auch Einfluss auf die Konsistenz deiner gezüchteten
Kefirknollen haben. Wenn du Bekannte hast, die Kefir selbst machen, werden sie
dir sicherlich mit Kefirknollen aushelfen, andernfalls kannst du deine
Starterkultur bei uns auch bestellen.

Mehr dazu weiter unten. Auf jeden Fall
ist es eine einmalige Anschaffung. Mit ein wenig Pflege halten Sie ein Leben
lang.

Set zum Kefir selber machen

Mit unserem Milchkefir-Set erwartet dich:

  • Bio Kefirknollen 10g
  • 1 Gärgefäß mit 1,75 Liter Fassungsvermögen
  • 1 Kunststoffsieb (spülmaschinenfest)
  • 2 Glasflaschen mit einem Fassungsvermögen von je 0,5 Liter

und vieles mehr.

Damit hast du alles, was du zum Kefir selber machen
benötigst in bester Qualität und kannst gleich durchstarten, ohne improvisieren
zu müssen.

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FAQ Kefir selber machen

Warum sollte man Kefir trinken?

 Kefir gilt auf Grund seiner probiotischen Eigenschaften als
gut für die Verdauung. Die Milchsäurebakterien fördern eine gesunde Darmflora.
Darüber hinaus liefert es wichtige Nährstoffe wie Kalzium, Eiweiß und Vitamine.
 

Wo bekomme ich einen Kefirpilz her?

Den Kefirpilz kannst du bei uns bestellen.

Was ist der Unterschied zwischen Wasserkefir und
Milchkefir?

 

Gemeinsam haben sie zunächst, dass beide Kefir-Arten
probiotische Kulturen enthalten. Der Milchkefir ist jedoch reichhaltiger an
unterschiedlichen Mikroorganismen und Hefen. Wasserkefir kann ausschließlich in
Fruchtsäften angesetzt werden. Milchkefir ist jedoch auch in der Lage z.B.
Hafermilch zu fermentieren.

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